Bei einer Fahrkartenkontrolle hat ein Mann ohne Ticket den Zugbegleiter angegriffen und so schwer verletzt, dass er reanimiert werden musste. Fahrgäste leisteten Erste Hilfe. Ärzte kämpfen jetzt nach Angaben von Bahn-Chefin Palla um sein Überleben.
Ich hatte schon oft Mitfahrende, bei denen ich mir Sucherheitspersonal gewünscht hätte, Schaffner hin oder her.
Mich hat mal einer unvermittelt gefragt, was ich machen würde wenn er mir die Brille abnehmen und mich dann umbringen würde. Hab dann nur nervös gelacht und gesagt “Sterben, vermutlich” um zu deeskalieren. Das war dann auch das Ende des Gesprächs, aber da wäre mir doch etwas Security auch echt lieb gewesen.
Und ich bin ein Typ. Frauen haben da ja oft noch viel schlimmere (und vor allem mehr) Geschichten zu erzählen.
Aus akuter Verzweiflung schlägt man jemanden aber auch nur halbtot, wenn’s eh nicht mehr so gut um die Menschlichkeit stand.
Da hast du Recht. Vermutlich brauchen solche Menschen Hilfe, bevor es zu diesem Punkt kommt, aber das Gesundheits- und Sozialwesen (und wie man solche Leute dazu kriegt, auch Hilfe zu suchen und anzunehmen) ist eh ein eigenes Thema.
Ich hab auch schon ein paar echt gruselige Sachen erlebt und bin auch ein Mann. Was ich von Kolleginnen schon gehört habe, macht es nicht besser. Ich weiß das es blöd ist, aber mit ein Grund wieso ich lieber Auto fahre. Da muss ich mir nicht anhören wie so Abschaum lautstark drüber fabuliert, wieviel Lust sie haben “mal wieder ein paar Zähne auszuschlagen”.
Fühl ich. Sicherheit, Sauberkeit und Zuverlässigkeit sind leider bei unseren Bahnen miserabel.
Für mich kommt halt Auto nicht wirklich in Frage für den Arbeitsweg, zwischen Kosten (wir haben eins, das braucht meine Frau aber, und ein zweites können wir uns nicht leisten), Stau / Baustellen (meine Fahrtrichtung ist vor allem morgens eine notorische Stehstrecke) und meiner morgendlichen chronischen Trägheit (da wäre ich eher in Gefahr, zum nächsten Stehgrund zu werden).
Also setz ich mich lieber dem morgendlichen Roulette aus, ob die Bahnen heute fahren, ob sie pünktlich sind und ob mich wieder ein Versagen des Sozialsystems ankeift, dass wir ja vors Gericht könnten, und vage bedrohlich zuschwurbelt, bloß weil ich ihn frag, ob er bitte seine Kippe am Tiefbahnhof ausmachen könnte, und bin dankbar, dass vor mir noch nie einer seinen Schwanz ausgepackt hat (im Gegensatz zu meiner Frau).
Aus akuter Verzweiflung schlägt man jemanden aber auch nur halbtot, wenn’s eh nicht mehr so gut um die Menschlichkeit stand.
Ich weiß nicht… (jetzt mal komplett unabhängig vom konkreten Fall): In meinem Leben gab es Phasen (die zum Glück schon lange zurück liegen) in denen wirklich nur ein Funke oder ein falsches Wort für eine massive Eskalation gereicht hätten. Armut, das Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem System etc. können da schon für ordentlich Druck auf dem Kessel sorgen…
gereicht hätten. Ich glaube, es fühlt sich nah an, aber das ist noch ein ganz großer Schritt, dann eine zufällige Person (nicht mal den jahrelangen Peiniger oder so) so zuzurichten.
Ich hatte schon oft Mitfahrende, bei denen ich mir Sucherheitspersonal gewünscht hätte, Schaffner hin oder her.
Aus akuter Verzweiflung schlägt man jemanden aber auch nur halbtot, wenn’s eh nicht mehr so gut um die Menschlichkeit stand.
Mich hat mal einer unvermittelt gefragt, was ich machen würde wenn er mir die Brille abnehmen und mich dann umbringen würde. Hab dann nur nervös gelacht und gesagt “Sterben, vermutlich” um zu deeskalieren. Das war dann auch das Ende des Gesprächs, aber da wäre mir doch etwas Security auch echt lieb gewesen.
Und ich bin ein Typ. Frauen haben da ja oft noch viel schlimmere (und vor allem mehr) Geschichten zu erzählen.
Da hast du Recht. Vermutlich brauchen solche Menschen Hilfe, bevor es zu diesem Punkt kommt, aber das Gesundheits- und Sozialwesen (und wie man solche Leute dazu kriegt, auch Hilfe zu suchen und anzunehmen) ist eh ein eigenes Thema.
Ich hab auch schon ein paar echt gruselige Sachen erlebt und bin auch ein Mann. Was ich von Kolleginnen schon gehört habe, macht es nicht besser. Ich weiß das es blöd ist, aber mit ein Grund wieso ich lieber Auto fahre. Da muss ich mir nicht anhören wie so Abschaum lautstark drüber fabuliert, wieviel Lust sie haben “mal wieder ein paar Zähne auszuschlagen”.
Fühl ich. Sicherheit, Sauberkeit und Zuverlässigkeit sind leider bei unseren Bahnen miserabel.
Für mich kommt halt Auto nicht wirklich in Frage für den Arbeitsweg, zwischen Kosten (wir haben eins, das braucht meine Frau aber, und ein zweites können wir uns nicht leisten), Stau / Baustellen (meine Fahrtrichtung ist vor allem morgens eine notorische Stehstrecke) und meiner morgendlichen chronischen Trägheit (da wäre ich eher in Gefahr, zum nächsten Stehgrund zu werden).
Also setz ich mich lieber dem morgendlichen Roulette aus, ob die Bahnen heute fahren, ob sie pünktlich sind und ob mich wieder ein Versagen des Sozialsystems ankeift, dass wir ja vors Gericht könnten, und vage bedrohlich zuschwurbelt, bloß weil ich ihn frag, ob er bitte seine Kippe am Tiefbahnhof ausmachen könnte, und bin dankbar, dass vor mir noch nie einer seinen Schwanz ausgepackt hat (im Gegensatz zu meiner Frau).
Ich weiß nicht… (jetzt mal komplett unabhängig vom konkreten Fall): In meinem Leben gab es Phasen (die zum Glück schon lange zurück liegen) in denen wirklich nur ein Funke oder ein falsches Wort für eine massive Eskalation gereicht hätten. Armut, das Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem System etc. können da schon für ordentlich Druck auf dem Kessel sorgen…
gereicht hätten. Ich glaube, es fühlt sich nah an, aber das ist noch ein ganz großer Schritt, dann eine zufällige Person (nicht mal den jahrelangen Peiniger oder so) so zuzurichten.