Der US-Präsident räumte zwar ein, dass die Verhandlungen in Pakistan „gut“ verlaufen seien, erklärte jedoch, Teheran habe sich geweigert, in der Frage seines Atomprogramms Zugeständnisse zu machen.
Der US-Präsident räumte zwar ein, dass die Verhandlungen in Pakistan „gut“ verlaufen seien, erklärte jedoch, Teheran habe sich geweigert, in der Frage seines Atomprogramms Zugeständnisse zu machen.
Das Buch speziell hab ich nich gelesen, aber unter anderem einen Post von Militärhistoriker Dr. Bret Deveraux, der das gleiche Thema unter die Lupe nimmt. Unter anderem kommentiert er im Kontext des Blitzes auf London: “being bombed hardened civilian will to resist.” Wenn nach dem ersten Schlag die Iraner noch den Tod von Khamenei gefeiert haben, ist mittlerweile vermutlich jeder gute Wille den Bach aus Blut und Tränen runter.
Ein Kommentar darunter erwähnt auch einen Beitrag von Pape in Foreign Affairs. Den muss ich auch noch lesen. Das Fazit wird wahrscheinlich in allen Fällen das selbe sein: Lufthoheit kann Bodenoperationen unterstützen, aber nicht ersetzen.
Wenn doch, hätte er wahrscheinlich beschlossen, dass das eh Fake News sei. His feelings don’t care about your facts ;-)
In diesem Konflikt, und insbesondere aus Sicht der USA wahrscheinlich nicht. Bei den Zionisten bin ich skeptisch, ob sie langfristig mit dem Land westlich des Jordans zufrieden wären, selbst wenn Iran sie darin nicht mehr bedrohen würde, aber zumindest rational betrachtet werden die USA das aktuell nicht anstreben.
Als ich den obigen Post nochmal rausgesucht hab, ist mir unter anderem die Erwähnung der Berliner Blockade von 1948 ins Auge gestochen. Ich frage mich, wie die Welt aussähe, wenn öfter Schoko-Päckchen statt Bomben abgeworfen würden (bzw. allgemein humanitäre Hilfe statt inhumaner Grausamkeit).
Wird hier vermutlich nicht passieren, das Schiff is abgefahren und kommt so bald nicht wieder. Aber vielleicht hätte das mit dem “Regime stürzen” besser geklappt, wenn sie nachhaltige Unterstützung der Bevölkerung hätten. Das würde vielleicht auch eine Bodenkampagne aussichtsreicher machen.
Rational, nein. Wie gesagt, sie sind ein lokales Problem und definitiv eine Bedrohung für ihre Nachbarn, aber für eine imperiale Großmacht eben nur eines von vielen. Wenn sie kein Problem mehr sind (oder sogar Verbündete) wird das zumindest strategisch reichen.
Irrational wird der Hass auf Muslime, Araber und alles andere, was man sonst so in den Topf wirft (ob es dazugehört oder nicht) leider immer mehr geschürt. Ich war kürzlich schockiert, eben diese Forderung in Person mitzubekommen. Ich hoffe mal, dass solche Haltungen nie die Außenpolitik diktieren.