• simon574@feddit.org
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    15 hours ago

    Wenn man bedenkt, dass z.B. die weltweite Düngemittelproduktion derzeit auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, ist das mit den Ernteausfällen/Hungersnöten eine Zwickmühle. Sicher wird da viel geforscht, und es gibt schon sinnvolle Maßnahmen, aber einen wirklichen Ausweg wird es nicht von heute auf morgen geben. Quelle z.B. https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/neuer-weg-zum-gruenen-duenger

    Es gibt realistische Prognosen und wirklich kluge Analysen, z.B. vom IPCC, aber wenn heute jemand eine Schlagzeile zum Pariser Abkommen raushaut mit “O nein, die 1,5-Grad-Marke wird bald geknackt werden”, ärgert mich das. Weil das von vornherein ein völlig utopisches Ziel war, die Emissionen bis 2050 auf Null zu reduzieren.

    • LH0ezVT@sh.itjust.works
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      15 hours ago

      Fair point. Auf der anderen Seite behaupten 5 Minuten google duckduckgo, dass die Landwirtschaft für plusminus 10% der GHG-Emissionen in DE und EU verantwortlich sind. Keine Ahnung, ob da die Düngemittel-Erzeugung mit drin steckt, aber selbst wenn nicht: schlagen wir noch mal sehr pessimistisch die Hälfte der Industrie-Emissionen (ca 20%) drauf, dann sind wir bei 20% insgesamt. 4/5 gehen also nicht für die Landwirtschaft drauf, und von dem Rest ist ein Großteil eben Verkehr und Energieproduktion. Da ginge also noch so einiges, ohne dass das Essen knapp wird, und dass man die Landwirtschaft auch bestimmt noch effizienter kriegt, hab ich noch gar nicht berücksichtigt. Z.B. ist die Produktion von Biotreibstoff aus Raps o.ä. flächen- und Klima-technisch nicht so wirklich sinnvoll.