

Kernkritikpunkt ist wohl unter anderem die Aufspaltung in zwei Abkommen: Ein Partnerschaftsvertrag, der durch die nationalen Parlamente muss… und der wirtschaftliche Teil der nur durch das EU Parlament abgesegnet werden muss. Kritisiert wird, dass damit die nationalen Parlamente umgangen werden.
Meine persönliche Meinung:
Dieses Abkommen ist extrem wichtig für uns im Moment. Das man den Populisten in den nationalen Parlamenten nicht die Chance geben wollte der Gemeinschaft zu schaden indem sie sich mittels eines Vetos national profilieren kann ich irgendwo nachvollziehen. Da das EU_Parlament selbst direkt von der Bevölkerung gewählt wurde sehe ich in dem Fall auch kein gravierendes Demokratiedefizit.
Fakt ist: Wenn die EU es nicht schafft als Gemeinschaft zu agieren sind weitere Handelsabkommen unwahrscheinlich und es besteht die reale Gefahr, dass sie gepalten und zwischen den Machtblöcken USA und China zerrieben wird. Unsere Nationalstaaten sind zu klein um global irgendeine Rolle zu spielen… die Zeiten der einzelnen europäischen Weltmächte sind vorbei.


Das empfinde ich nicht so. Unsere Gesellschaft basiert, zumindest dem Grundsatz nach, darauf das alle gleich sind…unabhängig von der Berufswahl.
Dazu stößt mir sauer auf, dass gerade die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe ohne massive Subventionen nicht mehr existieren würden… gleichzeitig aber genau diese Gruppe sich vehement dagegen wehrt wenn der Rest der Gesellschaft (der die Subventionen erwirtschaftet) Änderungen bei Tierwohl, Umweltschutz usw. fordert.
/edit: Die tatsächliche Politk des DBV ist mir durchaus bekannt. Aber leider ist es so dass meinem Eindruck nach die kleinem Landwirte dann protestieren wenn der DBV pfeift… entgegen ihrer eigenen Interessen. Insofern sei es mir verziehen wenn ich hier nicht zwischen DBV und Bauern trenne.