

Ehrliche Frage aus Unwissenheit, was ist denn das Problem damit?
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Ehrliche Frage aus Unwissenheit, was ist denn das Problem damit?


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War das nicht laut BVerfG verfassungswidrig?
Wieso sollte es diesmal gehen?


Und was hat das damit zu tun, dass das BVerfG festgestellt hat, dass manche Beamte zu wenig Sold bekommen haben?
Ich sehe ehrlich nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.


Ich verstehe nicht, was du sagen willst.


Ja da hast du natürlich recht.
Da ich zum Glück bei einer halbwegs kompetenten Dienstherrin untergekommen bin, unterschätze ich manchmal wie kafkaesk Behördengänge woanders gerne mal werden können.
Ich selbst kenne mich da auch gar nicht aus, habe nur das (in diesem Fall vielleicht sogar wirklich) gefährliche Halbwissen weitergegeben, das mir mal irgendwann erzählt wurde.


Eine Bekannte hat mal bei einer Waffenbehörde gearbeitet und das ganz ähnlich geschildert.
Sollte oftmals sogar möglich sein, das über das örtliche Ordnungsamt zu regeln, wenn man sich nicht an die Polizei wenden will.
Naja außer es sind Kriegswaffen, dann wäre ich auch vorsichtig.


Wenn man mich fragen würde, was in dieser Situation wohl der Vorschlag eines comichaft überzeichneten Bösewichts wäre, hätte ich vermutlich gesagt “Pendlerpauschale erhöhen und vielleicht Steuer auf Diesel senken.”


Es gibt vieles an Dobrindt, was man berechtigterweise verachten kann.
Hier hat dann ursprünglich noch ein Halbsatz begonnen, der mit einem “aber” gestartet wäre.
Den habe ich kurz gelöscht um ihn in etwas umzustellen und dabei gemerkt, dass der erste Teil eigentlich auch alleine schon reicht.


Oh da hatte ich echt zu viel falsch, wenn man bedenkt, dass ich in einer Steuerabteilung arbeite und viel mir der USt zu tun habe.
Das darf ich nicht meiner Chefin zeigen.
Ist aber auch teilweise wirklich seltsam was da reduziert ist und was nicht.


Aber je mehr Widerstand gegen die Merz-Regierung aus den eigenen Reihen, desto besser.
Solange der Widerstand nicht kommt, weil die Politik manchen noch nicht rechts genug ist.
Und diesen Widerstand gibt es leider auch.
Gibt beispielsweise in BW gerade genug Stimmen in der CDU die immer noch sauer wegen der eingebildeten Schmutzkampagne sind und lieber selber den MP mit Hilfe der AfD stellen wollen, statt Özdemir zu stützen.


Hab meinen Papa überzeugt, jetzt Signal als primären Messenger zu nutzen statt Whatsapp.
Wobei ich da auch und vor allem meinem Bruder danken muss, der die Babyfotos seiner Tochter nur per Signal versendet und verboten hat, sie auf Whatsapp weiterzusenden.
Sonst hätte es sich wohl kaum jemand der älteren Generation meiner Familie überhaupt installiert.


Ich glaube nicht, dass irgendwer bisher vorgeschlagen hat Pensionsansprüche rückwirkend abzuwerten.
Also soll es dann doch so eine Art Stichtagsregelung geben?
Und aktive Beamte kriegen eine anteilige Pension für die Ansprüche, die sie schon haben und dann noch eine kleine Rente für die handvoll Rentenpunkte die ab dann noch erzielt werden?
Das löst halt die Probleme des Rentensystems überhaupt nicht.
Ansonsten hast du natürlich Recht, dass es dann im Gegenzug bessere Gehälter braucht.
Und genau das wollte die Politik bisher nie, weil das ja höhere Kosten im Jetzt bedeuten würde.
Mit dem in meinen Augen weiterhin zweifelhaften Nutzen.
Die Pension ist einfach grundsätzlich anders organisiert als die umlagenbasierte Rente.
Aber das ist doch am Ende besser als die Spezialstellung von Beamten.
Kann man natürlich so sehen, aber damit hinterfragt man in meinen Augen das komplette Konzept des Beamtentums.
Nicht dass das an sich verkehrt ist, ich hinterfrage das Konzept selbst.
Aber ich glaube dabei nicht, dass die 62% der deutschen, die laut dem Artikel für eine Zusammenführung sind, dabei mitbedenken, was die genauen Folgen sind.
Und der zitierte “Experte” hat es ganz sicher nicht.


Naja noch mache ich mir keine extrem großen Sorgen.
Das Schwein mit der Pension wird ja alle paar Jahre aufs neue durchs Dorf getrieben wenn man mal wieder einen Bösewicht braucht und die Rentendebatte verwässern will.
Aber bisher haben die tatsächlichen Entscheidungsträger schon immer noch rechtzeitig gemerkt, dass es keinen sinnvollen Weg gibt, Beamte mit bereits bestehenden Pensionsansprüchen in das Rentensystem zu integrieren.
Entweder man entschädigt die Beamten, dann ist keinerlei Ersparnis mehr möglich (im Gegenteil, das würde sau teuer).
Oder man fickt alle Beamten und kann die öffentliche Verwaltung geschlossen an den Nagel hängen.
Damit rechne ich ja, falls je die Faschisten wieder an die Macht kommen, aber dann hab ich andere Probleme als meine Altersvorsorge.
Wenn man wirklich der Meinung ist, dass es ein so großes Problem ist, dass Beamte nicht Teil des Rentensystems sind, dann sehe ich da höchstens eine Art Stichtagsregelung, ab der keine neuen Pensionsansprüche mehr erworben werden können.
Ab dann würde es aber auch ein Spaß werden, neue Fachkräfte zu finden, die sich das antun wollen.


Wer die AfD wählt ist entweder dumm oder böse.
In der Regel beides.


Das ist ja sowas von dumm mal wieder.
Die Pension als Alterssicherung der Beamten ist Teil der Entlohnung. Sie ist direkt verantwortlich dafür, dass der öffentliche Dienst damit davonkommt, Löhne deutlich unter dem eigentlichen Lohnniveau zu zahlen.
Der öffentliche Dienst hat seit Jahrzehnten Probleme, seine Stellen besetzt zu bekommen.
Geschweige denn mit guten Fachkräften besetzt zu bekommen.
Das kommt ja nicht daher, dass es den Beamten zu gut geht.
Die Pension ist das größte Argument, wie man einem fähigen Menschen den gehobenen öffentlichen Dienst überhaupt schmackhaft machen kann.
Ich bin Akademiker und verdiene jeden einzelnen Monat spürbar weniger Geld als die meisten anderen Menschen in meiner persönlichen Bubble mit vergleichbarem Bildungsstand.
Das ist Geld, das ich nicht in meine Altersvorsorge stecken kann, weil ich es einfach nicht habe. Aber das ist auch okay, weil ich hoffentlich irgendwann weniger Altersvorsorge brauchen werde.
Wenn man das jetzt wegnimmt, dann müsste entweder mein Gehalt aber ganz saftig steigen, damit ich privat für mein Alter vorsorgen kann, und zwar auch rückwirkend für die Pensionsansprüche, die ich bereits erworben habe.
Oder man macht es wie bei der Privatisierung der Bahn, bei der die ehemaligen Beamten großzügige Altersvorsorgepakete erhalten haben.
Nichts davon hilft irgendeinem Rentner in Deutschland auch nur das kleinste bisschen.
Oder ist mit den Vorschlägen gemeint, dass mir einfach meine Pensionsansprüche ohne Gegenleistung enteignet werden?
Dann ist das mein letzter Tag als Beamter, wenn ich nicht in Altersarmut enden will.
Dann muss ich mir einen Job suchen, der mich eben schon jetzt statt später meiner Qualifikation entsprechend bezahlt.
Davon abgesehen wird die Rente ja von Jahr zu Jahr anteilig weniger aus der Rentenversicherung bezahlt und mehr aus dem Bundeshaushalt, in den meine Steuern genauso einfließen wie die von allen anderen und von denen ich nichts jemals zurück bekommen werde.


Ich werde in BW wählen und der Wahlomat hat in etwa das gesagt, was ich vermutet hatte.
Die Palantir Grünen sind für mich in dieser Wahl sowieso nicht wählbar, aber es hat mich doch etwas überrascht, dass die auch sonst nicht besonders gut bei mir abgeschnitten haben.
Die waren bei anderen Wahlomaten zu anderen Wahlen auch mal höher dabei.


Das ist doch kein Argument sondern einfach nur eine Behauptung; und eine deren Wahrheitsgehalt ich mal ganz massiv anzweifeln würde.
Ja ok das sehe ich, wieso man das uncool finden kann.
Das ist in meinen Augen aber noch diverse Schubladen von der untersten entfernt.
Ich hab jetzt mal in eine random Folge reingeschaut und da wurden keine Notunterkünfte genutzt und nur andere Touristen für Geld angeschnorrt, Einheimische nur als Anhalter.
Ich sage es ganz ehrlich, wenn das repräsentativ war, sehe ich das Problem nicht.
Und ich habe natürlich keine Ahnung ob und wie das von den Teilnehmenden oder Produzierenden gemacht wird, aber im Nachhinein eventuell genutzte öffentliche Einrichtungen zu entschädigen, sollte ja auch kein Problem und ein einfacher PR win sein.