• killingspark@feddit.org
    link
    fedilink
    English
    arrow-up
    1
    ·
    17 hours ago

    Die Gewerkschaften haben garnicht mehr die Basis um in neuen Bereichen Tarifverträge auszuhandeln. Dafür müssten sie erstmal nen großen Teil der betreffenden Arbeiter vertreten.

    Ich bin total für starke gewerkschaften damit sich das wieder ändert, das ist aber ne länger dauernden Sache. Das hilft morgen niemandem

    • dreamless_day@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      1
      ·
      17 hours ago

      Klar, das wird ne Weile dauern. Aber mit starken Gewerkschaften muss wenigstens der Staat nicht alle paar Jahre überleben was er noch flicken kann und die Lohnfindung bzw. Erhöhung läuft “eigenständiger”.

      Und wie bereits erwähnt, Menschen mit Mindestlohn sollten auch bei den höheren Preisen mehr Geld in der Tasche halben als 2020. Bürgergeld / Grundsicherung ist seit 2020 auch um 30% gestiegen. Reallohn ist ebenfalls mindestens auf dem Niveau von 2020. Wo ist das akute Problem?

      • killingspark@feddit.org
        link
        fedilink
        English
        arrow-up
        1
        ·
        edit-2
        17 hours ago

        Reallohn ist ebenfalls mindestens auf dem Niveau von 2020

        Dafür hab ich nen eigenen Kommentarstrang aufgemacht, dafür find ich keine Quelle. Nach 2024 lag er auf jeden fall noch unter dem Niveau von 2020. Mit der Entwicklung des Durchschnitts für die Entwicklung des untersten Segments zu argumentieren ist aber eh Quatsch.

        Bürgergeld / Grundsicherung ist seit 2020 auch um 30% gestiegen.

        Ja, aber: da steht noch ne zweite Nullrunde an, während die Lebensmittelpreise weiter klettern. Es macht also nur Sinn sich da jetzt schon Gedanken zu machen weil die Leute ja eben genau da schon hart an der Grenze sind und es sich teil eben schon nicht mehr leisten können.

        Klar, das wird ne Weile dauern.

        Wir haben aber nicht ne weile Zeit. Die Leute leiden da ja jetzt drunter.