• Zacryon@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    6
    ·
    1 day ago

    Ah, also Cum Ex endlich auflösen, abstrafen, genauso wie Maskenspahn, wohlhabende zur Verantwortung ziehen, Subventionen in unnachhaltige Industrien wie Fleischwirtschaft oder Fossile Energien einstellen, um nachhaltigen Anbau und Nahrungsproduktion zu fördern? Guter Plan!

    Was? Ein auf freiwilliger Basis aufbauender “Deutschlandkorb”. Hmh… Zettel Papier – Dies ist wertlos Michmich einfügen.

    • dreamless_day@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      1
      ·
      12 hours ago

      Ein Deutschlandkorb ist sowieso eine dumme Idee. Also will die SPD festlegen was zu essen ist und alle die was anderes essen wollen dürfen das querfinanzieren? Nein danke, ich will nicht die Salami günstig halten indem ich teuren humus kaufen muss.

      • killingspark@feddit.org
        link
        fedilink
        English
        arrow-up
        1
        ·
        11 hours ago

        Dieser soll demnach günstige und preisstabile Grundnahrungsmittel aus allen wichtigen Warengruppen enthalten, die in Deutschland hergestellt werden.

        Wie kommst du darauf, dass da Humus nicht dazu zählt? Und nein, die SPD schreibt ja gerade nicht vor was in den Korb soll, sondern fordert von den Märkten so einen Korb selber zusammen zu stellen.

        • dreamless_day@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          1
          arrow-down
          1
          ·
          11 hours ago

          Habe Humus als Beispiel genommen, weil er wohl kaum als weitverbreites Grundnahrungsmittel in Deutschland gilt. Ist nur ein Beispiel, aber das Prinzip sollte doch klar sein. Für die günstigen “Grundnahrungsmittel” müssen andere Dinge teurer werden, also jeder der nicht diesen Deutschland-Korb kauft darf den Rest mitbezahlen. Wie wäre es wenn jeder einfach die Kosten für seinen Verbrauch trägt?

          • killingspark@feddit.org
            link
            fedilink
            English
            arrow-up
            1
            ·
            11 hours ago

            Wie wäre es wenn jeder einfach die Kosten für seinen Verbrauch trägt?

            Hast du den Artikel gelesen? Die Preissteigerungen beim Essen sind für einige untragbar geworden. Mach nen besseren Vorschlag.

            • dreamless_day@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              1
              ·
              11 hours ago

              “Die Lebensmittelpreise seien in Deutschland seit 2020 um rund ein Drittel gestiegen.”

              Der Mindestlohn ist seit 2020 um knapp 50% gestiegen. Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher. Ich sehe das Problem nicht ganz ehrlich gesagt.

              Und wenn es ein Problem gibt, dann muss eben das Budget der Leute erhöht werden, so dass sie ihr essen normal kaufen können. Alles andere ist doch unnötig kompliziert, bürokratisch und unfair.

              • killingspark@feddit.org
                link
                fedilink
                English
                arrow-up
                1
                ·
                11 hours ago

                Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher.

                Dafür brauch ich ne Quelle. Alles was ich dazu finde ist, dass der Reallohnindex sich so entwickelt hat:

                • 2020: -1,2%
                • 2021: ±0%
                • 2022: -4,0%
                • 2023: +0,1%
                • 2024: +3.1%

                Da Änderung für 2025 müsste also mindestens +2,1% sein. Die finde ich aber nirgends.

                Außerdem sagt das ganz ja auch nichts darüber wie sich die Verteilung dieser Änderungen gestaltet. Mein guess wäre, dass sich die Lohnschere weiter öffnet und sich die Steigerungen eher im oberen Segment finden während das untere Segment stagniert oder sogar sinkt.

                • dreamless_day@feddit.org
                  link
                  fedilink
                  arrow-up
                  1
                  ·
                  11 hours ago

                  Oder Gewerkschaften stärken. Dann arbeitet immerhin nicht bald die Hälfte der Bevölkerung für den Mindestlohn, egal welche Bildung man hat.

  • Shyze3D@feddit.nl
    link
    fedilink
    arrow-up
    23
    ·
    2 days ago

    Artikel zu Wünschen von Politikern sind ziemlich wertlos… die allermeisten Wünsche versanden sowieso aus diversen Gründen.

  • varnia@lemmy.blahaj.zone
    link
    fedilink
    arrow-up
    5
    ·
    2 days ago

    Nicht das die SPD von so vielen Lebensmitteln noch Bauchschmerzen bekommt oder das ganze am Ende doch zu komplex ist?

  • feldwespe@feddit.org
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    4
    ·
    2 days ago

    Die SPD will mit einem Aktionsplan auf die gestiegenen Lebensmittelpreise gefallenen Umfragewerte reagieren

    Zitat aus der Zeit vor zwei Wochen:

    Der SPD drohen im Superwahljahr 2026 schlimme Verluste, die Spitze gilt als angezählt. Eine Lösung könnte sein, den Reformmotor anzuwerfen.

    Warum sonst sollten sie uns das Blaue vom Himmel* versprechen?

    *Mit dieser Formulierung ist ausdrücklich nicht Willy Brandt gemeint, er hat damals tatsächlich was in Bewegung gesetzt in Sachen Immissionsschutz. Heutzutage ist unser Himmel an der Ruhr wie von ihm gefordert wieder blau (auch wenn da aktuell das Tief Gunda alles verdunkelt).

    • trollercoaster@sh.itjust.works
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      1
      ·
      2 days ago

      Der blaue Himmel im Ruhrgebit ist aber auch dem geschuldet, dass man zur Profitmaximierung die Industrie dort eingestampft und nach China verlegt hat, weil dort die Produktion billiger ist.

      Es ist auch schon sehr privilegiert, sich bei all den Verdiensten von Willy Brandt nur an den Immissionsschutz zu erinnern. Er (und sein Nachfolger Helmut Schmidt) sind nämlich für praktisch Alles verantwortlich, was es an Gesetzen zum Schutz von Arbeitern vor Ausbeutung so gibt, obwohl die Nachfolgeregierungen (Inklusive Rot-Grün und Ampel) da schon Viel davon wieder eingestampft haben.

  • HansGruber@sh.itjust.works
    link
    fedilink
    arrow-up
    6
    ·
    2 days ago

    Joa ihr seid an der Regierung. Kann hier nur den Friedrich zitieren:

    Ich bin mit dem, was wir bis jetzt geschafft haben, nicht zufrieden. Das muss mehr werden.

    • Friedrich Merz
  • FreeBeard@slrpnk.net
    link
    fedilink
    arrow-up
    7
    arrow-down
    3
    ·
    2 days ago

    Sinkende Preise sind Gift für eine Volkswirtschaft. Das einzige was hilft sind steigende Löhne bei Stagnation für die Reichen und Kapitalerträge. Eigentlich ein SPD Heimspiel aber das weiß die Partei wohl selbst nicht mehr.

    Wer hat uns verraten?

    • killingspark@feddit.org
      link
      fedilink
      English
      arrow-up
      2
      ·
      2 days ago

      Solange die Preise genau einmal sinken und es sich nicht um Investitionen sondern Verbrauchsgegenstände geht ist der Effekt für die Wirtschaft nicht wirklich riesig. Niemand denkt sich “ich halte mein Geld zusammen, damit ich in zwei Jahren mehr Brot kaufen kann”.

      Ich wäre aber voll dabei mal eine Preis-Lohn-Spirale zu starten und gleichzeitig eine Lohnsteigerungsbremse ab dem 80% Einkommens-Perzentil einzuführen.

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    1
    ·
    edit-2
    2 days ago

    Witzig, genau dazu ist mir gestern dies hier eingefallen. Natürlich haben wir jetzt noch keine dramatische Situation, und die Realität ist natürlich immer ein wenig komplexer, aber letztlich ist die einfachste Erklärung die: Weltweit sinkendes Angebot, gleich bleibende Nachfrage, steigende Preise.

  • gandalf_der_12te@discuss.tchncs.de
    link
    fedilink
    arrow-up
    1
    arrow-down
    1
    ·
    2 days ago

    Die Preise für Lebensmittel steigen MMN nicht sondern die Inflation lässt es so aussehen.

    Die Produktionsmethoden für Lebensmittel haben sich seit 1970 (in der westlichen Welt) kaum verändert. Es macht also keinen Sinn, dass diese teurer werden. Stattdessen sollte man davon ausgehen, dass deren “reale Kosten” (Materialeinsatz, Arbeitskosten) konstant geblieben sind. Daran sollte man die Inflation bemessen.

    Dagegen sind bei allen High-Tech Produkten die Produktionsmethoden seit den 1970ern deutlich effizienter geworden sodass diese “real” in den Kosten gesunken sind. Wenn du nun alle Produkte (Lebensmittel + High-Tech) in einen Korb wirfst um daraus die Inflation zu errechnen, dann ist der Wert niedriger als der für nur die Lebensmittel alleine. Daher sieht es so aus, dass “Lebensmittelpreise über der Inflation steigen”. Dabei ist die Inflation einfach zu niedrig bemessen MMN.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      6
      ·
      2 days ago

      Die Produktionsmethoden für Lebensmittel haben sich seit 1970 (in der westlichen Welt) kaum verändert.

      Da unterschätzt du die Lebensmittelindustrie aber deutlich. Was die an Automatisierung auffahren kann, ist nämlich enorm beeindruckend und definitiv nicht auf dem Level der 70er

        • JensSpahnpasta@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          2
          ·
          2 days ago

          Sind sie ja auch - es gibt ja diese Daten, wie lange man z.B. für 1kg Fleisch oder 1kg Zucker arbeiten muss. Und wenn du dir die anschaust, dann haben Leute früher deutlich, deutlich länger dafür arbeiten müssen.

            • JensSpahnpasta@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              1
              ·
              1 day ago

              Wir reden hier halt über verschiedene Dinge - Lebensmittel können auf lange Sicht hin günstiger geworden sein, aber es gab halt trotzdem die letzten Jahre eine starke Preiserhöhung. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Lebensmittelindustrie weiterhin auf dem Niveau der 70er Jahre produziert wie von dir behauptet.

              • gandalf_der_12te@discuss.tchncs.de
                link
                fedilink
                arrow-up
                1
                ·
                23 hours ago

                ok. Würdest du sagen, die verbeserung in der Herstellungsmethodik betrifft vor allem hoch verarbeitete Lebensmittel, oder betrifft das auch Grundprodukte?

                • JensSpahnpasta@feddit.org
                  link
                  fedilink
                  arrow-up
                  3
                  ·
                  6 hours ago

                  Klar - schau dir einfach mal eine Doku deiner Wahl über moderne Traktoren an. Die fahren dann GPS-gesteuert über die Äcker und sähen dann computergesteuert genau die passende Menge gentechnisch verbessertes Saatgut aus oder spritzen eine genau dosierte Menge an Pestiziden. Die Landwirte überwachen dann Werte wie Bodenfeuchtigkeit per Satellit oder per über Mobilfunk funkender Messtechnik. Bessere Wetterberichte helfen beim Planen des Erntezeitraums und so weiter. Oder der Landwirt setzt direkt Drohnen ein.