Er sei knappe vier Jahre im Parlament gewesen und werde, wenn er das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht habe, allein für diese kurze Zeit im Bundestag circa 800 Euro bekommen. »Das finde ich ehrlich gesagt skandalös. Das ist viel zu viel.«
Er sei knappe vier Jahre im Parlament gewesen und werde, wenn er das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht habe, allein für diese kurze Zeit im Bundestag circa 800 Euro bekommen. »Das finde ich ehrlich gesagt skandalös. Das ist viel zu viel.«
Ist mir lieber als korrupte Politiker, die sich irgendwo andienen müssen.
Naja wenn man sieht wie viel die Politiker sich nebenher verdienen, weiß ich nicht was das bringen soll.
CDU/CSU wettern ja immer ordentlich dagegen ihre Nebentätigkeiten offen zu legen. Bestes Beispiel unsere Frau Reiche wo auch wieder mit Dienstwagen wo unterwegs war, wer weiß was da wieder Geld geflossen ist. Vor allem ist es ja oft so, dass scheidende Poliktiker dann als Lobbyisten für Ihr Ressort in der Wirtschaft arbeiten.
Nichts anderes macht ja Herr Kühnert nur eben für den Verein Finanzwende.
Ich finde schon bei all dem Spardruck, könnte man erstmal mit guten Vorbild voran gehen und bei sich auch Ausgaben sparen. Aber die Hoffnung das sich da mal was ändert halte ich für gering und das zieht sich leider durch alle Parteien durch.
Wenn die Mondgehälter, die Politiker dafür kassieren, dass sie nichts als heiße Luft produzieren, Korruption verhindern würden, hätten wir keine korrupten Politiker.
Zum Glück hat man in Deutschland aber einen noch besseren Weg gefunden, Korruption bei Politikern zu verhindern: Korruption ist einfach rechtlich so definiert, dass es praktisch unmöglich ist, wegen Korruption angeklagt, oder gar verurteilt zu werden, egal wie sehr man die Hand aufhält.
Natürlich verhindert das nicht jede korruption, aber der gemeine Bundestagsabgeordnete hat es eben nicht nötig, um seine Familie durchzubringen. Dass es immer einen Gerd gibt, der den Hals nicht vollbekommt, kommt noch dazu.
Um eine Familie durchzubringen, wäre die Hälfte von dem, was die kassieren, immer noch mehr als genug.
Die Bezüge von Politikern sollten auf das Mediangehalt gedeckelt werden und sie sollten nur Anspruch auf ganz normale Rente haben. Dazu rigorose Verfolgung und Bestrafung aller Formen von Korruption. Dann würde so Einiges anders laufen.
Naja idR soll davon auch ein zweiter Wohnsitz sowie Personal bezahlt werden. Mit einem Mediangehalt kommst du da nicht weit.
Wofür brauchen die denn Personal? Von der Bevölkerung verlangen sie ja auch, mehr zu arbeiten, sollen sie doch mal mit gutem Beispiel vorangehen. Und warum brauchen die einen Zweitwohnsitz? Von der arbeitenden Bevölkerung verlangt man ja auch, ihre Familien aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen, um einem Arbeitsplatz hinterherzuziehen. Warum also nicht von denen, deren Aufgabe es ist, eben diese Bevölkerung zu vertreten?
Für ihre Abgeordneten Büros. Da fällt mutmaßlich etwas Arbeit an. Und der Wohnsitz ist eben immer Berlin. Gleichzeitig sollen sie ja in ihren Wahlbezirken vertreten und ansprechbar sein.
Wenn man unbedingt will, dass die in ihren Wahlkreisen ihren Hauptwohnsitz behalten, kann man auch in Berlin ein Abgeordnetenwohnheim bauen, die Anzahl der Abgeordneten ist ja bekannt, das Wohnheim hat dann genau so viele Zimmer und gut ist. Die sollen schließlich arbeiten und nicht im Luxus leben. Bei den Büros und dem dazugehörigen Personal genauso. Einfach festlegen, was denen zusteht und die kriegen genau das gestellt.
In der Praxis ist das mit den Wahlkreisen aber eher unerheblich, denn ansprechbar sind die Abgeordneten eh nur für die Leute, die der Partei dicke Spenden zustecken, oder die Abgeordneten mit lukrativen Pöstchen beglücken.