Meta, der Anbieter von Instagram und Facebook, schneidet über „Business Tools“ mit, was Nutzer*innen auf Drittwebsites treiben. Jetzt hat ein Dresdener Gericht vier Betroffenen je 1.500 Euro Schadenersatz zugesprochen. Einer entsprechenden Sammelklage kann man sich weiterhin anschließen.

  • Elvith Ma'for@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    16
    ·
    8 days ago

    Öhm nein?

    Durch die Anmeldung werden Sie selbst nicht Beteiligter des Klageverfahrens. Auf Sie kommen keinerlei Verpflichtungen oder Verfahrenskosten zu.

    Die Finanzierung des Verfahrens und Ihrer anwaltlichen Beratung übernimmt der Prozessfinanzierer Padronus. Dadurch entstehen dem einzelnen Verbraucher keine Kosten. Im Erfolgsfall erhält Padronus einen Anteil in Höhe von 9,5% des Ihnen zugesprochenen Betrags (mehr dazu in den FAQ).

    Von dem, was für dich erstritten wird bekommen die 9,5% “Provision”. Im Erfolgsfall.

    Und aus den FAQ:

    Prozesskostenfinanzierung ist eine Dienstleistung, bei der ein externer Finanzierer die Kosten eines Rechtsstreits übernimmt. Im Gegenzug erhält der Finanzierer im Erfolgsfall einen vorher vereinbarten Anteil am Gewinn oder der Entschädigung. Dies ermöglicht es Menschen oder Unternehmen, ihre Ansprüche durchzusetzen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen.

    Die anstehenden Kosten der Verbandsklage gegen Meta trägt zu 100 % der Prozessfinanzierer Padronus.

    Padronus erhält im Fall, dass der Prozess gegen Meta erfolgreich verläuft, 9,5 % des Ihnen zugesprochenen Betrages. Falls die Klage nicht erfolgreich ist, entstehen für Sie keinerlei Kosten.

    Beispiel: Wenn Ihnen 2.000 Euro zugesprochen werden, erhalten Sie 1.810 Euro, Padronus erhält 190 Euro.

    Für Betroffene, die eine Rechtsschutzversicherung haben, besteht außerdem die Möglichkeit einer ausführlichen persönlichen anwaltlichen Beratung, um die richtige Wahl zwischen einer vom Rechtsschutzversicherer finanzierten Einzelklage oder der Teilnahme an der Verbandsklage zu treffen.