Innenstädte sterben aus, Schaufenster bleiben dunkel – doch in Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz wagt ein großes Modehaus mit einem Mini-Kaufhaus den Gegenversuch. Kann "kleiner denken" ein Baustein sein, um Zentren wieder mit Leben zu füllen?
Wann begreifen die Leute (vor allem die in entscheidungstragenden und meinunhsbeeinflussenden Positionen) endlich, dass Konsummöglichkeiten nicht die Rettung der Innenstädte sind?
Was es braucht sind Dritte Orte, Gelegenheiten zum umfeldübergreifenden Sozialisieren, zum Verweilen ohne Elemente feindsinniger Architektur, niederschwellige Räume zum Austausch. Zwischendrin kann ein Café oder ein (Fach-)Einzelhandel sein, aber Innenstädte als Agglomeration von Konsumtempeln können nich nachhaltig funktionieren. Erst recht nicht, wenn man der breiten Bevölkerung jedwede Ressource entzieht, die zum Frönen dieser Art des Konsums benötigt wird.
Wann begreifen die Leute (vor allem die in entscheidungstragenden und meinunhsbeeinflussenden Positionen) endlich, dass Konsummöglichkeiten nicht die Rettung der Innenstädte sind?
Was es braucht sind Dritte Orte, Gelegenheiten zum umfeldübergreifenden Sozialisieren, zum Verweilen ohne Elemente feindsinniger Architektur, niederschwellige Räume zum Austausch. Zwischendrin kann ein Café oder ein (Fach-)Einzelhandel sein, aber Innenstädte als Agglomeration von Konsumtempeln können nich nachhaltig funktionieren. Erst recht nicht, wenn man der breiten Bevölkerung jedwede Ressource entzieht, die zum Frönen dieser Art des Konsums benötigt wird.
Absolut wunderschön ausgedrückt.
Genau und man könnte auch noch auf die Idee kommen, dass, haltet euch fest, Menschen tatsächlich auch noch in Städten leben und wohnen!
Du redest von begreifen, dabei müsste man das erst einmal hören.
Gesagt wird es oft genug.
Nein. Sonst hätte ich es auch schon oft gehört.
Deine Wahrnehmung ist also allumfassend und ohne blinde Flecken?
Echt beendruckend, was du alles weißt.
Gibt es irgendeine Stadt in DE, die das gut umsetzt?
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