Die zweite Frage beantworte ich mit einer Gegenfrage: was, wenn sich jemand mit Krebs nicht helfen lassen will? Oder mit Depressionen, einem gebrochenen Bein oder Lupus?
Die Antwort auf die erste Frage ist allerdings sehr komplex, zu komplex für diesen Kontext, da schreiben manche ganze Bücher drüber. Da geht es um Aufklärung, finanzielle Gerechtigkeit und Sicherheit, soziale Gesellschaftsstrukturen, Fachkräftemangel im Bereich Sozialarbeit, etc. Da darfst du dich bei Interesse gerne selber einarbeiten.
was, wenn sich jemand mit Krebs nicht helfen lassen will? Oder mit Depressionen, einem gebrochenen Bein oder Lupus?
Diese Personen machen aber nicht die Bahnhöfe unsicher… von daher: Sollten wir problematische Suchtkranke doch einfach aus den Bahnhöfen entfernen lassen?
Die Frage ist doch, wie viele Suchtkranke würden sich noch an Bahnhöfen aufhalten, wenn es zum einen weniger Suchtkranke gäbe, die irgendwie auch mit ihresgleichen sozialisieren wollen, und wenn es für die Verbleibenden bessere Alternativen zum Bahnhof gäbe?
Wird es jemals keine Suchtkranken mehr geben? Unwahrscheinlich. Wird es irgendwann keine Menschen mehr geben, die sich auf eine Art und Weise an Bahnhöfen aufhalten, die anderen Menschen unangenehm ist? Genauso unwahrscheinlich. Aber ich denke schon, dass eine Verbesserung der Situation dazu führen könnte, dass es nicht mehr als Problem wahrgenommen würde und man solche Pauschalmaßnahmen nicht mehr als notwendig erachten würde, weil man sich um die wenigen Fälle auch individuell kümmern könnte.
Persönlich empfinde ich Suchtkranke, Obdachlose usw auch nicht als die problematischsten Personen, die sich berauscht an Bahnhöfen aufhalten. Da finde ich betrunkene Massen von Fußballfans, Volksfestbesucher*innen oder Partimeilenbesucher*innen wesentlich schlimmer. Aber da nehme ich gar nicht wahr, dass diese Ansicht breit geteilt würde. Es wird nur weiter auf die draufgehauen, die sowieso schon am Boden sind.
Die zweite Frage beantworte ich mit einer Gegenfrage: was, wenn sich jemand mit Krebs nicht helfen lassen will? Oder mit Depressionen, einem gebrochenen Bein oder Lupus?
Die Antwort auf die erste Frage ist allerdings sehr komplex, zu komplex für diesen Kontext, da schreiben manche ganze Bücher drüber. Da geht es um Aufklärung, finanzielle Gerechtigkeit und Sicherheit, soziale Gesellschaftsstrukturen, Fachkräftemangel im Bereich Sozialarbeit, etc. Da darfst du dich bei Interesse gerne selber einarbeiten.
Diese Personen machen aber nicht die Bahnhöfe unsicher… von daher: Sollten wir problematische Suchtkranke doch einfach aus den Bahnhöfen entfernen lassen?
Die Frage ist doch, wie viele Suchtkranke würden sich noch an Bahnhöfen aufhalten, wenn es zum einen weniger Suchtkranke gäbe, die irgendwie auch mit ihresgleichen sozialisieren wollen, und wenn es für die Verbleibenden bessere Alternativen zum Bahnhof gäbe?
Wird es jemals keine Suchtkranken mehr geben? Unwahrscheinlich. Wird es irgendwann keine Menschen mehr geben, die sich auf eine Art und Weise an Bahnhöfen aufhalten, die anderen Menschen unangenehm ist? Genauso unwahrscheinlich. Aber ich denke schon, dass eine Verbesserung der Situation dazu führen könnte, dass es nicht mehr als Problem wahrgenommen würde und man solche Pauschalmaßnahmen nicht mehr als notwendig erachten würde, weil man sich um die wenigen Fälle auch individuell kümmern könnte.
Persönlich empfinde ich Suchtkranke, Obdachlose usw auch nicht als die problematischsten Personen, die sich berauscht an Bahnhöfen aufhalten. Da finde ich betrunkene Massen von Fußballfans, Volksfestbesucher*innen oder Partimeilenbesucher*innen wesentlich schlimmer. Aber da nehme ich gar nicht wahr, dass diese Ansicht breit geteilt würde. Es wird nur weiter auf die draufgehauen, die sowieso schon am Boden sind.