Kein anderer Kanton der Schweiz erlebt derart viele Katastrophen wie das Wallis. Doch in kollektiver Trauer hat Einsicht wenig Platz. Das hat mit dem Grössenwahn der Bergler zu tun.
Das finde ich ehrlich gesagt etwas unverschämt. Natürlich habe ich bei einem Kommentar, der mich nach zwei Absätzen schon geärgert hat, nicht bis zum Schluss alles genau gelesen. Wenn der Autor seine Argumentationskette auf lauter unzusammenhängenden Fällen aufbaut (ein Unfall auf einer Baustelle 1965 (!), ein Unglück von Skitourengängern 2024) um zu bewiesen, dass das Wallis aus eigener Schuld besonders von Katastrophen heimgesucht wird, dann kann man das meiner Meinung nach als Unsinn ansehen und muss es nicht mehr auf die Goldwage legen.
Ja, besonders dieser Unfall von 1965 hat mir das Kraut ausgeschüttet. Da tut er so, als wäre das eine Besonderheit des Wallis, das niemand dafür zur Rechenschaft gezogen wurde. Dabei ist das bei große Baukatastrophen fast die Regel.
Der Autor nennt auch einige ganz aktuelle Beispiele wie jetzt auf dieses absolut vermeidbare Unglück reagiert wird.
Ich kenn mich jetzt nicht so aus mit dem Wallis, aber ich erkenne da frappierende Ähnlichkeiten zu Bayern und wie Vetternwirtschaft und absolute Kritikunfähigkeit eine Gesellschaft von innen zerstört und solche Unglücke ermöglicht.
Klar kann man solche Muster auch ganz allgemein in der von Vetternwirtschaft und Korruption durchdrungenden Bauwirtschaft erkennen, aber das variirt start und fällt auf fruchtbaren Boden in bestimten Gebieten.
Naja, und das mit der FIFA passt wie die Faust aufs Auge, da das auch eine krass von Korruption durchwachsende Organisation ist, und es stinkt definitiv vom Kopf.
Ich kenn mich jetzt nicht so aus mit dem Wallis, aber ich erkenne da frappierende Ähnlichkeiten zu Bayern und wie Vetternwirtschaft und absolute Kritikunfähigkeit eine Gesellschaft von innen zerstört und solche Unglücke ermöglicht.
Ich kenne mich auch nicht aus mit dem Wallis, aber ich erinnere mich an meinen ersten Arbeitstag in Bayern: Ein Baukran mit tonnenschweren Betonteilen und schwebenden Lasten, 10 Meter hoch quer über eine stark befahrene Strasse mit Fuss- und Radweg. Ohne jede Sperrung und Absicherung.
So was würde woanders einfach niemand machen weil er berechtigt Angst haben müsste, angezeigt zu werden und in den Knast zu kommen.
Der Eindruck hat sich gleich fortgesetzt bei der Arbeitssicherheit an der neuen Stelle…
Ich kenn mich jetzt nicht so aus mit dem Wallis, aber ich erkenne da frappierende Ähnlichkeiten zu Bayern und wie Fetternwirtschaft und absolute Kritikunfähigkeit eine Gesellschaft von innen zerstört und solche Unglücke ermöglicht.
Hier sehe ich halt das Problem. Das ist im Grunde eine Polemik für die man eine saubere Beweisführung mit z.B. Statistiken braucht. Stattdessen legt der Autor hier aber selbst einen überheblichen Tonfall vor und argumentiert anscheinend mit einem postulierten landschaftlichen Charakter und einzelnen Ereignissen. Hier fragt man sich: Ja läuft das in der restlichen Schweiz wirklich anders? Ist das alles eine Besonderheit des Wallis oder kann der Autor das Wallis einfach nicht leiden? Das finde ich nämlich schwer zu glauben. Für mich wirkt es wie die typische Einstellung in stark touristisch geprägten Regionen (z.B. Oberbayern) von welchen es in der Schweiz ja nicht nur das Wallis gibt.
Interessant übrigens, dass der selbe Artikel auch im Standard erschienen ist, den ich normalerweise doch recht schätze.
War ne Fangfrage um zu sehen ob du den Artikel überhaupt gelesen hast. Scheinbar nicht 😅
Das finde ich ehrlich gesagt etwas unverschämt. Natürlich habe ich bei einem Kommentar, der mich nach zwei Absätzen schon geärgert hat, nicht bis zum Schluss alles genau gelesen. Wenn der Autor seine Argumentationskette auf lauter unzusammenhängenden Fällen aufbaut (ein Unfall auf einer Baustelle 1965 (!), ein Unglück von Skitourengängern 2024) um zu bewiesen, dass das Wallis aus eigener Schuld besonders von Katastrophen heimgesucht wird, dann kann man das meiner Meinung nach als Unsinn ansehen und muss es nicht mehr auf die Goldwage legen. Ja, besonders dieser Unfall von 1965 hat mir das Kraut ausgeschüttet. Da tut er so, als wäre das eine Besonderheit des Wallis, das niemand dafür zur Rechenschaft gezogen wurde. Dabei ist das bei große Baukatastrophen fast die Regel.
Der Autor nennt auch einige ganz aktuelle Beispiele wie jetzt auf dieses absolut vermeidbare Unglück reagiert wird.
Ich kenn mich jetzt nicht so aus mit dem Wallis, aber ich erkenne da frappierende Ähnlichkeiten zu Bayern und wie Vetternwirtschaft und absolute Kritikunfähigkeit eine Gesellschaft von innen zerstört und solche Unglücke ermöglicht.
Klar kann man solche Muster auch ganz allgemein in der von Vetternwirtschaft und Korruption durchdrungenden Bauwirtschaft erkennen, aber das variirt start und fällt auf fruchtbaren Boden in bestimten Gebieten.
Naja, und das mit der FIFA passt wie die Faust aufs Auge, da das auch eine krass von Korruption durchwachsende Organisation ist, und es stinkt definitiv vom Kopf.
Ich kenne mich auch nicht aus mit dem Wallis, aber ich erinnere mich an meinen ersten Arbeitstag in Bayern: Ein Baukran mit tonnenschweren Betonteilen und schwebenden Lasten, 10 Meter hoch quer über eine stark befahrene Strasse mit Fuss- und Radweg. Ohne jede Sperrung und Absicherung.
So was würde woanders einfach niemand machen weil er berechtigt Angst haben müsste, angezeigt zu werden und in den Knast zu kommen.
Der Eindruck hat sich gleich fortgesetzt bei der Arbeitssicherheit an der neuen Stelle…
Hier sehe ich halt das Problem. Das ist im Grunde eine Polemik für die man eine saubere Beweisführung mit z.B. Statistiken braucht. Stattdessen legt der Autor hier aber selbst einen überheblichen Tonfall vor und argumentiert anscheinend mit einem postulierten landschaftlichen Charakter und einzelnen Ereignissen. Hier fragt man sich: Ja läuft das in der restlichen Schweiz wirklich anders? Ist das alles eine Besonderheit des Wallis oder kann der Autor das Wallis einfach nicht leiden? Das finde ich nämlich schwer zu glauben. Für mich wirkt es wie die typische Einstellung in stark touristisch geprägten Regionen (z.B. Oberbayern) von welchen es in der Schweiz ja nicht nur das Wallis gibt.
Interessant übrigens, dass der selbe Artikel auch im Standard erschienen ist, den ich normalerweise doch recht schätze.
Ehrlich gesagt, habe ich den Artikel auch vorher abgebrochen und musste die Stelle jetzt raussuchen.
Man muss nicht jeden Artikel zu Ende lesen, um aussagen darüber treffen zu können.