Es war irgendwann in der Zeit als die Corona-Zeit zwar noch nicht vorbei war, aber die größten Verwüstungen vorerst etwas gelindert waren. Als die ersten Leute geimpft waren, als die Ausgangssperren nicht mehr waren und es auch nicht mehr Winter war. Da erzählten dann die ersten Freunde, dass es ihnen in dieser Zeit gar überhaupt nicht so gut gegangen ist. Man hörte von den ersten Bekannten, die in Therapie oder einer Klinik gegangen sind und hat es von anderen mitbekommen, dass die es auch hart nötig gehabt hätten. Aber erstmal haben die Leute geschwiegen und es in sich rein gefressen.

Und jetzt? Jetzt habe ich das Gefühl, dass in diesem aktuellen Wahnsinn gerade die psychischen Verwüstungen auch anfangen. Ich hab es bei ein, zwei Freunden bemerkt, die nicht drüber sprechen, aber wenn man sie kennt, merkt man, dass sie gerade mächtig knabbern. Das die Sicherheit komplett zerfetzt wurde, ganze Weltbilder ins Wanken geraten, die Unsicherheit Ängste macht.

Also: Wie geht ihr mit der ganzen Geschichte rund um Krieg, Trump, Wirtschaftskrise, Grönlandgier, Techimperialismus und Faschismus um? Wie geht es euch?

  • baleanar@discuss.tchncs.de
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    3
    ·
    4 days ago

    Das hätte man doch ganz klar kommen sehen müssen. Plan 2025 war schon seit Jahren im Arbeit und wurde fast einem Jahr cor der VS Wahl noch veröffentlicht. Das Trump extrem korrupt und eigensinnig ist wusste die Mehrheit (im Ausland). Nach dem ersten Sieg wusste man das.

    Dass Russland angreifen wurde war auch seit 2014 klar. Es gab ein Jahr lang vor östlichen Grenze Truppenbewegungen und die Geheimdienste haben es den Ukrainern auch gesagt. Die Ukraine musste eine Armee aufbauen (hat sie auch getan) und die EU hätte mit Russland Senze machen müssen.

    Wir haben dafür gewählt blind zu sein.