Die Bundesdatenschutzbeauftragte Specht-Riemenschneider schlägt wegen der geplanten Geheimdienstreform Alarm. Sie hält sie für hochgradig verfassungswidrig.

Würde man die Kritik der Bundesbeauftragten für Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, an der geplanten Geheimdienstreform aus Beamtendeutsch in Alltagssprache übersetzen, hieße das wohl: Seid ihr eigentlich komplett bescheuert und was macht ihr eigentlich beruflich?! Oder inhaltlich zusammengefasst: Die Bür­ge­r*in­nen werden mit einem komplett aufgerüsteten Geheimdienst allein gelassen.

  • Samsy@lemmy.ml
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    18 days ago

    Die Bundesregierung kontert die Kritik mit Verweis auf die „ernste Sicherheitslage“. Man wolle auf Augenhöhe mit „anderen europäischen Nachrichtendiensten“ arbeiten.

    Ach so der BND ist also nicht genug informiert über terroristische Aktivitäten im Vergleich zu unseren Nachbarn? Komisch dabei geben die doch ständig Hinweise und Warnungen an unsere Nachbarn weiter. Was soll denn so Nachteilig sein bei uns? Das wir nicht auch noch die shopping und Playlist unserer Terroristen kennen? Oder nicht auf einer privaten Grundstücksüberwachungskamera den Terroristen zum Bäcker laufen sehen?

    • Muehe@lemmy.ml
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      18 days ago

      Ach so der BND ist also nicht genug informiert über terroristische Aktivitäten im Vergleich zu unseren Nachbarn?

      Na ja im Vergleich zu den Amis oder den Briten und vielen anderen waren unsere Geheimdienste immer geradezu lächerlich eingeschränkt durch die Gesetzeslage. Mehr oder weniger ein OSINT-Aggregator. Aber jetzt versucht sich Europa von den USA abzunabeln und die merken hier gerade das die bisher eigentlich alles von da eingekauft haben. Und jetzt wollen sie schnell was eigenes.

      Nicht das ich das befürworte, aber ich glaube das ist der Grund warum die seit einiger Zeit sowohl auf EU-Ebene als auch national so eskalieren mit der Überwachungsinfrastruktur.