CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann schließt unabhängig vom Wahlausgang in Sachsen-Anhalt eine Zusammenarbeit mit der Linken weiter aus. “Wir haben in der CDU eine klare Beschlusslage: keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linken”, sagte sie der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Mittwochsausgaben). “Ich sehe nicht, dass wir das neu diskutieren.”
[…]
Allerdings gab es angesichts des zu erwartenden Ergebnisses vor allem bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zuletzt innerhalb der Partei auch Stimmen, die für eine Lockerung in Richtung der Linken plädierten.

Sie werden wieder diskutieren müssen. Und Spoiler; Mit der AFD zusammen arbeiten.
Hoppermann forderte stattdessen SPD und Grüne im Berliner Wahlkampf auf, eine Kooperation mit der Linken auszuschließen.
Maul!
(Nicht so) Fun-Fact:
Auf der letzten Sitzung der freigewählten Volkskammer vom 28. September 1990 wurde die Verteilung der inoffiziellen Mitarbeiter (IM) des MfS unter den Abgeordneten bekannt: Die CDU führte mit weitem Abstand (35), es folgten die FDP und PDS (11) sowie die Grünen (2).[29] Der Historiker Christoph Wunnicke betonte die im Vergleich zu anderen Blockparteien intensive Spitzeltätigkeit der CDU für die SED und das MfS gegen ihre spezifische Klientel: die Kirchen und die von ihr beheimatete Opposition.
https://de.wikipedia.org/wiki/Christlich-Demokratische_Union_Deutschlands_(DDR)
Partei IM Abgeordnete IM/Abgeordnete(in%) CDU 35 167 21 FDP 11 23 48 PDS 11 66 17 Grüne 2 20 10 Von daher krass wie wenig es bei der PDS waren.
CDU führt nach absoluten Zahlen, FDP nach relativen. Irgendwie kommt mir das bekannt vor.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_tätig_waren
“Witzig” wie es die Freiheitsfeinde immer in die gleichen Parteien zieht.deleted by creator
Darf ich dir jemanden vorstellen?
Mein Mangel an Überraschung kennt keine Grenzen.
Das müsste man wohl in Relationen zu den Sitzen rechnen. Auch da liegt die CDU dann vor der PDS, beide deutlich hinter BFD/NDPD.
https://dawum.de/Sachsen-Anhalt/
41 22 13 7 von 83 Stimmen
AfD CDU Linke SPD
Die AfD braucht nur einen Platz mehr, dann ist die Diskussion unnötig.
Ich denke die Mauer ist Wahlstrategie. Wenn die CDU die Zusammenarbeit vor der Wahl akzeptiert werden zu viele konservative Wähler zur AfD wechseln, um die Beteiligung der Linken an der Regierung zu verhindern.
Klingt plausibel - nach der Wahl kann man sich dann ja auf die Sachzwänge der historischen Situation berufen die - dem klaren Regierungsauftrag des Wählers folgend - dazu drängt sich der schwierigen Situation zu stellen und mit der Linkspartei - unter Bauchschmerzen! - zusammenzuarbeiten. Diese Ausnahmesituation macht die Zusammenarbeit mit dem politischen Feind Alternativlos um noch größeres Übel für das Bundesland abzuwenden, man wird aber alles daran setzen um in dieser Legislaturperiode nicht nur die AfD sondern auch die Linkspartei zu halbieren
Ich fürchte leider, man wird sich eher auf die Sachzwänge berufen um mit der AfD zusammenzuarbeiten (zB Minderheitsregierung und dann sagen das sei ja keine Zusammenarbeit). Wenn Konservative sich zwischen demokratischem Sozialismus und undemolratischem Kapitalismus entscheiden dürfen, zeigt die Geschichte ziemlich klar auf welcher Seite sie stehen.
Puh… ich denke das würde die CDU als Partei nicht überleben…
Ich komme aus einer “CDU Familie” und kenne auch viele CDUler, genügend davon sind aktiv in Landes- und Kommunalpolitik. JEDER von denen würde sprichwörtlich auf die Barrikaden gehen sollte es zu so etwas kommen, und auch wenn man Merz vieles zutrauen kann: Ich kaufe ihm seine generelle Ablehnung der AfD absolut ab.
Ich glaube auch dass die CDU das als Partei nicht pberleben würde. Trotzdem halte ich es für wahrscheinlicher als dass sie in irgendeiner Weise mit Linken zusammenarbeiten. Siehe Österreich oder Italien…
Ohne jegliche Romantik, aber mit Hufeisen geht es weiter, geblendet und im Galopp in Richtung
Sonnenuntergang.- Maultier: Die Bevölkerung von Sachsen-Anhalt
- Reitend: AfD mit Gefolge
- Steigbügelhaltend und dressierend: Union
- Pflegend, teils ab- und teils zugewandt: Übrige Parteien
- Zeitweilige Hofgäste: Politikwissenschaft
- Allergiker: (Geschichts-)bewusste entschlossene und ehrbare Demokraten







