Wenn Leute aus der letzten ungarischen Rechtsregierung direkt in einen chinesischen Staatskonzern wechseln, sollte man vielleicht noch etwas weiter denken. Das ist nicht nur Russland, das in dieser Suppe rührt, und psssiert sicher nicht nur in Grossbritannien.
Und vielleicht diese Erkentnisse auf antidemokratische, “nationalistische” Parteien wie die AfD anwenden …
Ich fürchte, diese Warnung wird bei AfD-Wählern wie Regierungspolitikern auf taube Ohren fallen.
Die Bot, die die Gegenöffentlichkeit orchestrieren, sind aktuell offlin nach allem was man hört.
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Ist das so? Welche Artikel weisen darauf hin?
Der hier z.B. Es gibt aber auch noch andere.
Die sind zwar nicht alle offline aber der Traffic scheint drastisch reduziert zu sein.
Just FYI der Titel des Artikels enthält nicht (mehr) das Wort disinformation. Es scheint (mittlerweile) nur um offensichtlich automatisierte Abfragen zu gehen. Das ist bei einer Suchmaschine, die halt Seiten anfragen muss um sie zu indizieren, nicht ungewöhnlich.
Desinformationsbots sind da schon was anderes. Da fallen u.a. auch menschliche Akteure drunter, z.B. klassisch der Gefreite Yuri, der den Twitter-Account von Helga Baum betreibt und blaue Herzen spamt.
Danke! Mal schauen, ob der Botausfall tatsächlich bemerkbare Auswirkungen auf politische Diskurse haben wird.
Ich bin noch auf X unterwegs und der Unterschied ist definitiv spürbar… irgendwie hat die Arschlochquote deutlich abgenommen…
Kein Scheiß,
SherlockBurnham. dass die westliche Welt sich überlegt hat, im wesentlichen unregulierte Massenmedien zuzulassen, war ein grundlegender Fehler.Aha. Ich bin ja mit der Idee aufgewachsen, Pressefreiheit sei ein hohes Gut in einer (westlichen) Demokratie …
Die gibts auch mit reguliertem Medienmarkt. Ich plädiere lediglich dafür, dass für Facebook & Co die selben Regeln gelten, wie für jede Onlinenachrichtenseite. Dass die sich bei Volksverhetzung, irreführender Werbung und Bedrohung auf ihren Plattformstatus, sorry-der-Werbekunde-wars etc. berufen können, ist ein Unding.
Du weißt schon, dass auch so schöne Errungenschaften wie Wikis, Fediverse-Instanzen, öffentliche Open-Source-Coderepositories davon abhängen, dass Plattformbetreiber nicht für das, was Leute mit der Plattform machen, verantwortlich gemacht werden können?
Ich finde, dieses Prinzip gehörte nicht nur nicht abgeschafft, sondern sogar in nationale Verfassungen aufgenommen.
Und die müssen sich alle an die Gesetze halten. Wen ich hier freidrehe, Menschen bedrohe, Volksverhetzung betreibe, muss das wegmoderiert werden. Und Facebook könnte das besser und KI gestützt. Machen sie aber nicht. Stattdessen zahlen sie effektiv irgendwelchen Leuten Geld dafür, dass sie mit ihrem KI Slop Fakenews zu Flüchtlingen und anderen Aufregerthemen erzeugen, siehe https://youtu.be/GEHHTh5OTnQ
Ja, und bei Facebook ist die Rechtslage genau dieselbe. Nur weil sie es “besser und KI-gestützt” könnten (weiß ich nicht), heißt das ja nicht, dass sie es müssen oder sollten.
Doch, sollten sie. Die Alternative haben wir jetzt, nämlich dass Facebook beliebige Falschmeldungen zu beliebigen Themen publizieren darf und die Verfolgung und Rechtsdurchsetzung schön an die Allgemeinheit outsourced.
Das geht dann von “Atombombe in New York explodiert” bis zur 748. “Ausländer schändet Europäerin” Meldung. Heisst, dass Volksverhetzung auf Facebook folgenlos betrieben werden kann. Und ja, das geht und ging immer schon auf irgendwelchen Naziwebseiten. Die haben aber keine ladungsfähige Adresse in Deutschland.
Freiheit ja, gekauft sein nein… Es geht hier eben UM Freiheit.
Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Oder um mal mein Lieblingszitat aus den frühen 2000ern zu bringen: „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein.“ (Wer war das noch — de Maizière?)
Bei einer Zeitung ist klar wer ViSdPG ist. Da steht selbst bei jedem Leserbrief dabei von wem er kam und sie sind redaktionell ausgewählt worden.
Die Betrieber von sozialen Medien sollten da vieö Stärker zur Verantwortung gezogen werden oder noch besser: diese digitale Infrastruktur sollte grundsätzlich nur ohne Gewinnabsicht und in der Öffentlichen Hand betrieben werden. Lemmy und Mastodon als Commons-Public-Partnership fände ich schon sehr stark!
Absolut. Von mir aus darf erstmal jeder alles im Internet. Bei Bedrohung, Verhetzung, Betrug hörts dann halt auf. Und da müsen Platformbetreiber, die jede Depression ihrere Kundschaft erfolgreich erkennen und monetarisieren, proaktiv tätig werden.
Dies. Schade nur, dass es immer so ein paar schwarze Schafe (Bild, NIUS etc.) geben muss, die das für ihre Zwecke sehr erfolgreich missbrauchen.






