Wer zur Fachärztin oder zum Facharzt will, braucht in Deutschland oft Geduld. Aktuell erhitzt eine Antwort der Bundesregierung mit Zahlen für das Jahr 2024 die Gemüter. Die Bundesgesundheitsministerin gelobt Besserung, doch es gibt viel Kritik.
Jedem Dreijährigen würde auffallen, dass es bescheuert ist Leute zu bestrafen, wenn sie helfen.
Der Gedanke wird doch vermutlich (hoffentlich) gewesen sein: “realistisch schafft er X, wenn er mehr behandelt, widmet er vermutlich jedem Einzelnen nicht genügend Zeit, das wollen wir nicht anreizen”. Den fände ich sogar nachvollziehbar. Die ungewollte Konsequenz sieht nur halt anders aus. Vor allem in Kombination mit der künstlichen Begrenzung der Kassensitze.
Der offizielle Grund heißt Beitragsstabilität bei den GKV. Die könnte man jedoch auch durch Abschaffung der PKV und Beitragsbemessungsgrenzen erreichen.
Dies! Irgendwo hatte ich sich gelesen, dass den Ärzten dann betrug unterstellt wird, da sie so viele Patienten gar nicht behandeln können.
Ein weiterer Punkt ist, dass die vierteljährliche Ausschüttung der Krankenkassen/kassenärztlichen Vereinigung begrenzt ist. Die Ärzte wissen also, dass sie für x% der Patienten nicht bezahlt werden. Also fangen die an eine ruhige Kugel zu schieben sobald die ihr soll erfüllt haben.
Das Problem ist allerdings auch dass sich die Anzahl der bezahlten Fälle an den in der Vergangenheit abgerechneten Fälle bezieht. Da das ganze aber mit einer Verzögerung mit mehreren Jahren berechnet wird, weiß man als Arzt oft nicht ab wann man denn schon über der Grenze liegt
Der Gedanke wird doch vermutlich (hoffentlich) gewesen sein: “realistisch schafft er X, wenn er mehr behandelt, widmet er vermutlich jedem Einzelnen nicht genügend Zeit, das wollen wir nicht anreizen”. Den fände ich sogar nachvollziehbar. Die ungewollte Konsequenz sieht nur halt anders aus. Vor allem in Kombination mit der künstlichen Begrenzung der Kassensitze.
Der offizielle Grund heißt Beitragsstabilität bei den GKV. Die könnte man jedoch auch durch Abschaffung der PKV und Beitragsbemessungsgrenzen erreichen.
Dies! Irgendwo hatte ich sich gelesen, dass den Ärzten dann betrug unterstellt wird, da sie so viele Patienten gar nicht behandeln können.
Ein weiterer Punkt ist, dass die vierteljährliche Ausschüttung der Krankenkassen/kassenärztlichen Vereinigung begrenzt ist. Die Ärzte wissen also, dass sie für x% der Patienten nicht bezahlt werden. Also fangen die an eine ruhige Kugel zu schieben sobald die ihr soll erfüllt haben.
Das Problem ist allerdings auch dass sich die Anzahl der bezahlten Fälle an den in der Vergangenheit abgerechneten Fälle bezieht. Da das ganze aber mit einer Verzögerung mit mehreren Jahren berechnet wird, weiß man als Arzt oft nicht ab wann man denn schon über der Grenze liegt