Die Hinweise auf die Fehlschlüsse sind nur nicht ganz stimmig.
Na dann:
Deine Aussage:
Wieviel zu viel Verschwörungstheorie ist es, davon auszugehen, dass es gewollt ist und genau so der Individualverkehr gefördert wird?
Ockham’s Rasiermesser. Eine Verschwörung diesen Ausmaßes ist nie die einfachste Lösung.
Deine Aussage:
Der Beweis der Verschwörung lässt sich erbringen, indem die Bahnhöfe jetzt sicher gemacht werden. Wenn es Verschwörungen gibt, werden sie versuchen, es zu verhindern und so sichtbar werden.
Fehlschluss: Argument aus Unwissenheit. Die These soll wahr sein, allein weil sie bisher nicht widerlegt werden konnte.
Deine Aussage:
Nach Occam’s Rasiermesser muss aber eine Verschwörung existieren, wenn in einer Demokratie die Mehrheit Politik für die Elite macht.
Fehlschluss: Argument des persönlichen Unglaubens. Den Umstand, dass du es unwahrscheinlich/unglaublich findest, dass die Mehrheit so wählt, nimmst du als hinreichenden Beleg für die Theorie.
Deine Aussage:
Nur wenn Demokratie nicht funktioniert würde es ohne Einfluss unsichere Bahnhöfe geben.
Fehlschluss: Nirwana-Fehlschluss. Du ziehst als Grundlage deiner Einschätzung ein idealisiertes, unrealistisches Bild einer Utopie heran.
Zusammenfassend kommt hier das nächste Rasiermesser, nämlich Hitchens’ ins Spiel:
„Was ohne Nachweis behauptet werden kann, kann auch ohne Nachweis verworfen werden.“
Diese Verschwörung ist deine Theorie, also liegt das hinreichende Belegen dieser Theorie bei dir, sofern sie nicht einfach verworfen werden soll. Nach Hitchens’ Rasiermesser sind alle Aussagen zu verwerfen, die durch falsche Prämissen oder Fehlschlüsse begründet werden.
Mich überzeugt in der Form keins deiner Argumente. Zumindest hättest du beim Nirwana-Fehlschluss erklären können, wo meine Überschlagsrechnung nicht stimmt. Alle anderen gehen ebenso nicht auf die Punkte ein, die ich zu ihnen geschrieben habe. Ich denke ich kann weiter davon ausgehen, dass etwas im politischen Prozess nicht stimmt.
Mich überzeugt in der Form keins deiner Argumente.
Ich weiß. Das ist ja quasi der Kern einer jeden Verschwörungstheorie. Es sind jedoch keine Argumente, sondern aufgezeigte Fehlschlüsse innerhalb deiner Argumente. “Logisch widerlegt zu werden” ist unabhängig von “persönlich überzeugt zu sein”.
Zumindest hättest du beim Nirwana-Fehlschluss erklären können, wo meine Überschlagsrechnung nicht stimmt.
Der Nirwana-Fehlschluss hat nichts mit deinem Zahlenwerk zu tun, sondern steckt in dieser Aussage von dir:
Nur wenn Demokratie nicht funktioniert würde es ohne Einfluss unsichere Bahnhöfe geben.
Ich denke ich kann weiter davon ausgehen, dass etwas im politischen Prozess nicht stimmt.
Natürlich. Das ist, Stichwort Motte-and-Bailey-Argument, auch eine ganz andere Aussage als deine ursprüngliche. Und die meisten werden ihr problemlos zustimmen.
Du benennst die Fehlschlüsse. Das ist tatsächlich kein Argument. Aber dann musst du argumentieren, dass es sich tatsächlich um die Fehlschlüsse handelt. Dabei kann ich dir nicht folgen.
Nur wenn Demokratie nicht funktioniert würde es ohne Einfluss unsichere Bahnhöfe geben. - Nirwana
Ok, dann genau wie
Ich denke ich kann weiter davon ausgehen, dass etwas im politischen Prozess nicht stimmt.
Natürlich. Das ist, Stichwort Motte-and-Bailey-Argument, auch eine ganz andere Aussage als deine ursprüngliche. Und die meisten werden ihr problemlos zustimmen.
Was sollte sonst nicht stimmen mit der Demokratie, wenn es keine Korruption durch die Elite ist?
Die Begründung der Fehlschlüsse habe ich dir genannt.
Dass sie dich persönlich nicht überzeugen, haben wir bereits festgestellt. Den Unterschied zwischen “persönlich überzeugt zu sein” und “logisch widerlegt zu werden” ebenfalls.
Ich brauche (und kann) dich nicht persönlich überzeugen. Aber ich habe die logischen Fehlschlüsse innerhalb deiner Argumentation aufgezeigt. Und sortiere dementsprechend, Stichwort Hitchens’ Rasiermesser, deine Aussagen ein.
Natürlich hast du sie genannt und ich habe dir gesagt, was ich an deinen Argumenten falsch finde. Hitchens Rasiermesser ist albern bei Verschwörungen, wenn diese im Erfolgsfall nur indirekt nachweisbar sind.
Bei der Motte stimmen wir bereits überein. Normalerweise könntest du jetzt ein Argument zum Bailey machen und zeigen, dass die Unsicherheit am Bahnhof durch etwas entsteht, das nicht durch Korruption durch die Elite begründet ist. Dann wären wir fertig. So muss ich annehmen, dass das Argument nicht existiert, insbesondere da es ein wichtiges öffentliches Thema ist und ich noch nie eine andere gute Erklärung gehört habe.
Natürlich hast du sie genannt und ich habe dir gesagt, was ich an deinen Argumenten falsch finde.
Da sind wir wieder beim Unterschied zwischen “persönlich überzeugt zu sein” und “logisch widerlegt zu werden”. Ich brauche (und kann) dich nicht persönlich überzeugen.
Na dann:
Deine Aussage:
Ockham’s Rasiermesser. Eine Verschwörung diesen Ausmaßes ist nie die einfachste Lösung.
Deine Aussage:
Fehlschluss: Argument aus Unwissenheit. Die These soll wahr sein, allein weil sie bisher nicht widerlegt werden konnte.
Deine Aussage:
Fehlschluss: Argument des persönlichen Unglaubens. Den Umstand, dass du es unwahrscheinlich/unglaublich findest, dass die Mehrheit so wählt, nimmst du als hinreichenden Beleg für die Theorie.
Deine Aussage:
Fehlschluss: Nirwana-Fehlschluss. Du ziehst als Grundlage deiner Einschätzung ein idealisiertes, unrealistisches Bild einer Utopie heran.
Zusammenfassend kommt hier das nächste Rasiermesser, nämlich Hitchens’ ins Spiel:
Diese Verschwörung ist deine Theorie, also liegt das hinreichende Belegen dieser Theorie bei dir, sofern sie nicht einfach verworfen werden soll. Nach Hitchens’ Rasiermesser sind alle Aussagen zu verwerfen, die durch falsche Prämissen oder Fehlschlüsse begründet werden.
Mich überzeugt in der Form keins deiner Argumente. Zumindest hättest du beim Nirwana-Fehlschluss erklären können, wo meine Überschlagsrechnung nicht stimmt. Alle anderen gehen ebenso nicht auf die Punkte ein, die ich zu ihnen geschrieben habe. Ich denke ich kann weiter davon ausgehen, dass etwas im politischen Prozess nicht stimmt.
Ich weiß. Das ist ja quasi der Kern einer jeden Verschwörungstheorie. Es sind jedoch keine Argumente, sondern aufgezeigte Fehlschlüsse innerhalb deiner Argumente. “Logisch widerlegt zu werden” ist unabhängig von “persönlich überzeugt zu sein”.
Der Nirwana-Fehlschluss hat nichts mit deinem Zahlenwerk zu tun, sondern steckt in dieser Aussage von dir:
Natürlich. Das ist, Stichwort Motte-and-Bailey-Argument, auch eine ganz andere Aussage als deine ursprüngliche. Und die meisten werden ihr problemlos zustimmen.
Du benennst die Fehlschlüsse. Das ist tatsächlich kein Argument. Aber dann musst du argumentieren, dass es sich tatsächlich um die Fehlschlüsse handelt. Dabei kann ich dir nicht folgen.
Ok, dann genau wie
Was sollte sonst nicht stimmen mit der Demokratie, wenn es keine Korruption durch die Elite ist?
Die Begründung der Fehlschlüsse habe ich dir genannt.
Dass sie dich persönlich nicht überzeugen, haben wir bereits festgestellt. Den Unterschied zwischen “persönlich überzeugt zu sein” und “logisch widerlegt zu werden” ebenfalls.
Ich brauche (und kann) dich nicht persönlich überzeugen. Aber ich habe die logischen Fehlschlüsse innerhalb deiner Argumentation aufgezeigt. Und sortiere dementsprechend, Stichwort Hitchens’ Rasiermesser, deine Aussagen ein.
Natürlich hast du sie genannt und ich habe dir gesagt, was ich an deinen Argumenten falsch finde. Hitchens Rasiermesser ist albern bei Verschwörungen, wenn diese im Erfolgsfall nur indirekt nachweisbar sind.
Bei der Motte stimmen wir bereits überein. Normalerweise könntest du jetzt ein Argument zum Bailey machen und zeigen, dass die Unsicherheit am Bahnhof durch etwas entsteht, das nicht durch Korruption durch die Elite begründet ist. Dann wären wir fertig. So muss ich annehmen, dass das Argument nicht existiert, insbesondere da es ein wichtiges öffentliches Thema ist und ich noch nie eine andere gute Erklärung gehört habe.
Sicher, ein Nirvana Nie, aber mir reicht das.
Da sind wir wieder beim Unterschied zwischen “persönlich überzeugt zu sein” und “logisch widerlegt zu werden”. Ich brauche (und kann) dich nicht persönlich überzeugen.
Ich argumentiere natürlich mit der Annahme, dass sie logisch stimmig sind. Es reicht mir, wenn du meine Argumente logisch widerlegst.
Wir drehen uns im Kreis. Ich brauche (und kann) dich nicht persönlich überzeugen, die logischen Fehlschlüsse siehst du oben.