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Cake day: July 21st, 2024

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  • Geht es die Bevölkerung nach einer Intervention besser oder schlechter, egal ob sie demokratisch vertreten sind oder nicht.

    Klar geht es den Leuten besser. Unsere eigene Geschichte ist doch das beste Beispiel. Was ist mit Japan? Im Irak zeigt der HDI Trend auch deutlich nach oben und es ist da auch lange niemand mehr vergast worden, das war mit Saddam Hussein an der Macht anders.

    Dann, was sind die Kriterien dafür, welche Länder einer Intervention bedürfen.

    Menschenrechte sind schonmal ein starkes Kriterium.

    Und letztens, auch wenn die Position Der Linke zum Ukrainekonflikt völlig daneben ist, warum ist das eine rote Linie, aber Deutschland in einer Oligarchie umwandeln nicht.

    Weil eines der beiden Probleme deutlich schwerer wiegt. Wirtschaftliche Ungerechtigkeit in Deutschland ist scheiße. Aber lieber verliere ich selbst ein bisschen Wohlstand als die Ukraine zu opfern mit der Aussicht, dass Russland den Krieg danach weiter nach Westen trägt und ich irgendwann selber fliehen muss oder den Einberufungsbefehl bekomme. Eine kleinere Wohnung oder ein älteres Auto fahren zu müssen oder mehr Aldi statt Biomarkt erscheint mir da weniger schlimm.

    Und letztens letztens, egal was Hamas macht, Völkermord ist nie angemessen

    Hab ich ja auch nicht gesagt und ich will das Vorgehen Israels auch nicht gutheißen. Zu Recht verurteilen das ja auch die allermeisten Rechtsstaaten. Eine Intervention gegen die Hamas halte ich allerdings schon für gerechtfertigt, aber halt nicht so willkürlich und unterschiedslos wie Israel das gemacht hat.


  • Dass es auch für die Ukrainer besser ist, wenn der Krieg stoppt.

    Das ist aber nicht die Position der Linken, sondern die Politik der Linken läuft darauf hinaus dass die Ukraine sich kampflos ergibt und die Kontrolle über das gesamte Land an das russische Militär übergibt. Und was in Gebieten passiert die Russland kontrolliert konnte man in Bucha und Irpin eindrucksvoll sehen. Das ist für die Ukrainer sicher nicht das Beste. Mal ganz abgesehen davon dass die Ukrainer das bitteschön selber entscheiden können, und es ist nicht an uns eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung zu erzwingen. Auch nicht durch Entzug der Unterstützung, denn die Ukraine ist klar im Recht sowohl völkerrechtlich als auch moralisch.

    Die Ukrainer haben sich klar in demokratischen Wahlen für ihre Regierung entschieden. Libyen, Irak und Gaza hatten jahrzehntelang keine demokratische Regierung mehr und hatten keinen legitimen Anspruch die Bevölkerung zu repräsentieren. Dem russischen Überfall auf die Ukraine ist auch keinerlei militärische Aggression der Ukraine vorausgegangen. Auch das war im Irak, in Libyen oder in Gaza komplett anders. Gegen eine illegitime Regierung die ihr Militär gegen Minderheiten oder Nachbarstaaten einsetzt ist eine Intervention irgendwann angezeigt. Ich wünschte man hätte dafür in der Vergangenheit immer den sauberen Verfahrensweg über die UN gewählt. Das war nicht der Fall, trotzdem heißt das nicht das die Konflikte auch nur ansatzweise vergleichbar sind. Und wenn du den Unterschied nicht erkennst bist du entweder blind, oder wenn du den Unterschied absichtlich relativieren willst bösartig oder ein bezahlter Troll.









  • Ich bin näher an Hannover, bei uns war es auch spannend. Hier im Wohngebiet gibt es eine Kreuzung wo der Wind schöne Schneeverwehungen aufgetürmt hat so dass einige Nachbarn mit den Autos nicht mehr durchkommen. Zwei sind so hängen geblieben, dass die Autos auf dem Schnee auflagen und untendrunter komplett ausgebuddelt werden mussten und das hat echt Stunden gedauert. Beim anderen Nachbar reicht die Schneedüne bis über den Gartenzaun, ich schätze mal so 1,5m hoch. An anderen Stellen hat der Wind alles weggepustet. Ziemlich cool, hab ich so noch nicht erlebt.




  • Arbeitszeitverkürzung heißt Lohnkürzung und damit, dass die Familien die Kosten der Kinder mit ihrem Ersparten bezahlen müssen. Das fehlt dann für andere Dinge, Altervorsorge, Immobilien oder auch Restaurants und andere Dinge die Lebensqualität ausmachen. Neben der zusätzlichen Carearbeit wird man finanziell noch extrem benachteiligt. In so einem System ist es absolut kein Wunder wenn die Leute sich das Kinder kriegen zweimal überlegen.

    Wenn wir das ändern wollen müssen wir ans Geld. Elterngeld muss verlängert werden, Rentenansprüche aus Umlage müssen stärker an Kinder gekoppelt werden, Kindergärten müssen besser und kostenfrei sein usw. die Kosten müssen gleichmäßig auf alle verteilt werden, so das Kinderlosigkeit kein finanzieller Vorteil ist.

    (Migration ist zwar günstiger aber auch ungerecht für die Herkunftsländer, also auch keine nachhaltige Alternative.)


  • Das Problem ist, dass eher Bürgergeldempfänger auf die Straße gesetzt werden als dass Cum-Ex richtig ermittelt wird. Der Staat ist einfach grundsätzlich nicht vertrauenswürdig.

    Was soll man da jetzt für Konsequenzen ziehen? Jedenfalls hab ich immer weniger Lust eine ehrliche Steuererklärung zu machen oder Handwerker nach der Rechnung zu fragen usw. Eigentlich müsste man so viel bescheißen wie man kann und das gesparte Geld nach Sanktionsfrei e.V. spenden. Oder sonst irgendwohin wo noch Reste von Anstand existieren.